Umweltrechner für die Leichtaviatik
Auch die General Aviation und damit der Aero-Club der Schweiz haben die Notwendigkeit längst erkannt, unseren Beruf, unser Hobby und unsere Berufung klimaschonend(er) zu gestalten. Was aber tun, solange die Reise in eine Zukunft ohne fossile Treibstoffe noch andauert?
Für viele ist Fliegen mehr als nur Fortbewegung – es ist Leidenschaft, Berufung und Verantwortung zugleich. Angesichts des globalen Klimawandels rückt auch in der Allgemeinen Luftfahrt die Frage nach wirksamen Emissionsreduktionen zunehmend in den Mittelpunkt. Bis vor Kurzem fehlte es in diesem Bereich jedoch an einer Lösung, die ökologisch wirksam und für Pilot:innen praktikabel ist. Genau hier hat FlyGreen24 GmbH eine wichtige Pionierrolle eingenommen. Über eine digitale Plattform können Emissionen einfach berechnet und erstmals auch durch Investitionen in Sustainable Aviation Fuel (SAF) reduziert werden. Ein Ansatz, der zuvor in der Allgemeinen Luftfahrt nicht existierte.
Ein zentraler Bestandteil des Angebots ist der Zugang zu SAF. Gemeinsam mit Treibstoffpartner ermöglicht FlyGreen24 einen standortunabhängigen Zugang zu SAF. Da SAF nicht an allen Flugplätzen verfügbar und nicht mit jedem Flugzeugtyp kompatibel ist, wird der Treibstoff dort beigemischt und verflogen, wo es technisch möglich ist. Dieses Prinzip ist nicht neu: Im Bereich der erneuerbaren Energien funktioniert es seit Jahrzehnten ähnlich – wer z.B. in Solarstrom investiert, erhält i.d.R. keinen physischen Solarstrom nach Hause geliefert, unterstützt aber die grüne Stromproduktion. Über die FlyGreen24-Plattform erwerben Kund:innen somit SAF-Zertifikate (SAFc) und erhalten den damit verbundenen Klimanutzen. Für die Allgemeine Luftfahrt ist dieses Modell essenziell, denn SAF gilt heute als Schlüsseltechnologie, um die Netto-Null-Ziele der Branche bis 2050 zu erreichen.
Ergänzend zu SAF können Pilot:innen auch Emissionen durch eine Investition in Klimaschutzmassnahmen ausgleichen. Hierbei setzt FlyGreen24 auf hochwertige CO₂-Entfernungsprojekte wie beispielsweise Schweizer Biokohle.
Somit lassen sich die Emissionen über die digitale Plattform nicht nur präzise erfassen, sondern auch unmittelbar durch den Einsatz von SAF, CO₂-Entfernungsprojekten oder einer Kombination aus beidem ausgleichen. Dabei können Pilot:innen festlegen, in welchem prozentualen Verhältnis sie ihren Beitrag leisten und welche Initiative sie unterstützen möchten.
Tipp: Wer bereits das digitale Flugbuch von capzlog.aero nutzt, profitiert von einer schnellen und nahtlosen Emissionsberechnung dank automatischer Übermittlung der Flugdaten.
Mehr Informationen und die Möglichkeit zur eigenen Emissionsreduktion finden Sie unter www.flygreen24.com.